Kreative DIY Ideen zwischen Haus-, Garten- und Familienchaos

Diamant Painting – Beschäftigung für Groß und Klein?

Neulich bekam ich von meiner Mama ein Diamant Painting geschenkt. Ich habe das schon ein paar Mal bei diversen Bloggern gesehen und war selbst kurz davor, mir ein zu kaufen. Umso mehr habe ich mich über dieses kleine Geschenk gefreut.

Leider gab es keine Anleitung dabei. Zumindest keine, die ich verstand. In Englisch unter dem Bild standen einige Sätze, daher habe ich lieber gegoogelt und wurde schnell bei Youtube fündig.

Ich erkläre euch nun in der einfachen Kurzform, wie so ein Diamant Painting funktioniert.

Was jedem Set beiliegt ist diese kleine Schale, ein Stift und ein Wachsplättchen.

Die einzelnen Diamanttüten sind durchnumeriert. Auf der Seite des Bildes gibt es eine Legende, in der ihr sehen könnt, welche Nummer welchem Zeichen auf dem Bild entspricht. Bei meinem Bild gab es die Zahlen 1-9 und weitere Zahlen wurden in Buchstaben übertragen. Da entsprach die 20 dann einem „V“ auf dem Bild.

Als erstes nimmt man seinen Stift und füllt vorne die Spitze mit etwas Wachs. Damit kann man die kleinen Diamanten aufnehmen und auf das Bild setzen.

Auf dem Bild liegt eine durchsichtige Folie. Diese sollte man immer nur so weit abziehen, dass man die Diamanten auf die Klebefläche des Bildes legen kann. Später immer wieder zurückklappen, damit der Kleber nicht mit Dreck oder Flusen bedeckt wird. So kann man auch über einen längeren Zeitraum immer wieder die kleinen Glitzersteine aufkleben.

Der Wachs muss regelmäßig erneuert werden, es ist aber genug für das ganze Bild da.

Im Gegensatz zu den einfachen Bildern, bei denen nur einzelne Bereiche beklebt werden, gibt es auch die schwierigeren Paintings. Hier wird alles mit kleinen runden oder eckigen Diamanten ausgefüllt. Ich habe mich von oben links nach unten durchgearbeitet. Dazu habe ich immer eine Farbe genommen und dann gewechselt, damit ich nicht zu viel von der Klebefläche abziehe. Mit dieser Taktik kam ich ganz gut voran

Dies* ist mein Bild.

Meine Mädels mit 5 und 7 Jahren (beide lieben es zu basteln, malen oder puzzlen) haben einfachere Bilder zu Ostern bekommen. zwei tage hintereinander haben sie fast 3 Stunden durchgehend an den Bildern gesessen. Ich denke, dass ist die Ausnahme, die beiden malen und basteln auch stundenlang und lieben solche Fummeleien einfach. Noch sind sie nicht fertig, Spaß haben sie immer noch daran. Für meine Mädels also die perfekte Beschäftigung bei schlechtem Wetter.

Hier könnt ihr zB das Einhornbild* bekommen

Fazit:
Für uns ist es genau das Richtige, da wir uns gerne hinsetzen und über einen längeren Zeitraum an den Bildern arbeiten können. Ich war selbst erstaunt, wie lange die Kinder am Stück an ihren Paintings sitzen können.
Am besten sucht man sich seinen Platz an einem Tisch, an dem man gemütlich und gerade sitzen kann. (Wohnzimmertisch ist ungemütlich). Viele der Zahlen und Buchstaben auf dem Bild kann man bei Tageslicht deutlich besser erkennen. Gerade die dunklen Farben konnte ich bei Zimmerlicht irgendwann kaum noch unterscheiden.

Für uns ist Diamant Painting eine tolle Beschäftigung. Gerade bei Kindern sollte man unbedingt schauen, wie schwer die Bilder sind, weil sehr komplizierte, bzw viele Diamantstellen sehr viel Zeit in Anspruch nehmen und somit den Spaß und die Motivation drücken können.

Mich haben die Bilder sehr an „Malen nach Zahlen“ erinnert. Davon habe ich früher auch sehr viele gemacht.

Wenn die Bilder fertig sind, werden wir versuchen sie in Bilderrahmen aufzuhängen. Bin gespannt, wie sie fertig an der Wand aussehen. Ein Foto wird folgen.

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