Kreative DIY Ideen zwischen Haus-, Garten- und Familienchaos

Vernetzung – ist das wirklich so schwer?

Klare Antwort: Jein
Eigentlich dachte ich: Das läuft schon. Doch dann kam es anders.

Facebook, Instagram, und co. die Kanäle, um sich mit anderen zu vernetzen, zu wachsen und zu interagieren. Aber wie macht man es richtig? Welcher Kanal ist der richtige?

Facebook: Auf FB bin ich als privater Nutzer schon recht lang angemeldet. Aber wirklich aktiv bin ich nur in einigen Gruppen. Als Autorin habe ich dort eine Seite angelegt, pflege sie hauptsächlich aber nur noch über Instagram. FB ist tot, habe ich gehrt. Das mag nicht in allen Bereichen so sein, aber gerade was die Reichweite angeht, wird es immer schwieriger überhaupt gesehen zu werden. man soll für Reichweite zahlen, aber gleichzeitig sinkt die Bereitschaft zu klicken, zu liken und zu reagieren. Darum macht mir der Kanal schon lange keinen Spaß mehr. Also kam irgendwann der Umzug auf Instagram.

Instagram: Der Kanal, wenn man Influencer werden will. Reichweite, Interaktion, Kooperationen. Davon träumen viele Blogger. Ich muss zugeben, ich wäre auch nicht abgeneigt. Hand aufs Herz, natürlich wäre es toll mit seinem Hobby Geld verdienen zu können.
Nun kommen die ersten Probleme. Wie wachse ich auf Instagram? Ich habe mit meinem Autorenaccount begonnen und habe sehr viel zeit investiert. Mittlerweile bin ich bei fast 1000 Abonnenten. Ich habe wundervolle Kontakte geknüpft und schon einige Aktionen geplant. Die Vernetzung kam aber erst ab einem gewissen Punkt über Insta selbst. Meine Kontakte beschränkten sich davor auf die Facebook-Gruppen und ein Schreibforum. Wenn man aktiv in der Szene ist, wächst man automatisch. Mal schneller, mal langsamer. Aktionen bringen viel, wenn sie Mehrwert bringen und Spaß machen.

Wichtig ist: Beiträge zu erstellen, die Mehrwert bieten. Sie müssen inspirieren, unterhalten oder Emotionen auslösen. Aber reicht das allein aus?

Nun bin ich aber mit meinem DIY-Mamablogger-Haussanierungsprofil sehr neu. Die Leute, die mir folgen kamen hauptsächlich über mein Autorenprofil. Interaktion ist noch nicht sehr hoch. Ich habe oft das Gefühl, dass gerade größere Profile zu einem kommen, einige Bilder liken und so auf sich selbst aufmerksam machen wollen. Man soll ihnen folgen. Aber ich will nicht hunderten von Seiten folgen, wenn die Profile mir direkt wieder entfolgen. ich möchte Kontakte, ich möchte den Austausch. Aber wie finde ich die Leute, die sich mit einem No-Name austauschen wollen? (Falls du Lust hast, schreib mich unbedingt auf Insta an! 😉 )

Ich denke, der erste Schritt ist einmal überhaupt andere Leute zu erreichen. Mit Hashtags geht es langsam voran, aber auch hier habe ich das Gefühl, dass viele nur auf Follower aus sind und gar nicht daran interessiert sind, sich gegenseitig zu unterstützen und zu interagieren.

Nun probiere ich es mit einer Methode, die mir schon ein wenig Bauchgrummeln bereitet. Ich wurde von einem Profil zu einem Follower-Train eingeladen. Dort sollen sich die Profile gegenseitig folgen, um so neue Follower zu bekommen und neue Kontakte zu knüpfen. Ob das was bringt? Ich glaube, dass es wahrscheinlich ein Fehler ist, habe aber die Hoffnung, vielleicht so doch ein paar Leute zu treffen, die Lust auf wirklichen Austausch haben. Diese ganze Aktion findet noch im April statt, ich werde hier dann mein Fazit aus der Aktion posten. Meine Sorge ist nun, dass mir so neue Seiten folgen, die mich aber sofort auf Stumm schalten und so weder meine Beiträge, noch meine Stories sehen. Und ich bin ganz ehrlich, ich werde das bei den Profilen, die mich nicht interessieren, auch tun. Ich bin kein Fashion oder Beautyblogger, diese Themen interessieren mich genauso wenig wir Sportlerseiten. Ich hadere immer noch, ob ich die Aktion wirklich durchziehen soll, aber mir fehlt gerade die Inspiration, wie es sonst weitergehen soll.

Edit: Ich habe es nicht getan. Schnell habe ich gemerkt, dass dort nicht die Leute mitmachen, mit denen ich mich vernetzen möchte. Ich habe einfach nichts mit Sportlern oder Beauty am Hut. Ich möchte Familien erreichen, die genau wie ich chaotisch sind und Spaß an kreativen Improvisationen haben.

Stattdessen habe ich eine ganz tolle Chance erhalten, mit einem Coach für Instagrammer zusammen zu arbeiten. Dort habe ich gemerkt, was ich tun muss. In erster Linie geht es darum, man selbst zu sein, glücklich und ausgeglichen und mit sich selbst im Reinen. Alles fängt bei einem selbst an. Wenn man dann die Kraft hat, dann kann man alles geben und es auch auf sein Business übertragen.

Ich fokussiere mich nun auf den Content, auf Reels, Postings und Story. Es kostet viel Zeit und so ein Reel zu drehen dauert manchmal deutlich länger, als gedacht. Daher brauche ich lange, bis ich meinen Inhalt habe. Ich muss die Zeit nutzen, wenn die Kinder in der Schule und in der Kita sind, damit keiner durchs Bild läuft. Schneiden von Videos dauert ewig, wenn man keine Routine hat.

Aber ich bin zuversichtlich. Irgendwann wird es weniger Arbeit sein, wenn ich drin bin, wenn ich weiß, wie ich meine Zeit optimal nutzen kann.

Wie ist das bei euch? Bloggt ihr schon lange? Welche Methoden hat ihr schon probiert, um Reichweite zu erzielen? Wollt ihr das überhaupt? Auf www.instagram.com/machenlachenwohnen dürft ihr mich jederzeit anschreiben und euch mit mir vernetzen. Freue mich, wenn jemand Lust hat.


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